Gießprozesse beherrschen – mit KI-gestützter Prozessoptimierung
Stabilisieren Sie HPDC- und LPDC-Prozesse auf Basis Ihrer tatsächlichen Produktionsdaten. Castella AI erkennt Zusammenhänge zwischen Maschinenparametern, Prozessverlauf und Qualitätsabweichungen und liefert nachvollziehbare Entscheidungshilfen. Jede Empfehlung muss vor der Serienfreigabe durch das zuständige Engineering-Team geprüft und validiert werden.

Zwei Verfahren, eine datenbasierte Optimierungsplattform
HPDC und LPDC stellen unterschiedliche Anforderungen an Füllung, Druck, Temperatur und Erstarrung. Castella wertet die jeweils relevanten Signale getrennt aus und verbindet sie in einem einheitlichen Arbeitsablauf für Ursachenanalyse, Versuchsplanung und Prozessfreigabe.
HPDC: Einspritzung gezielt beherrschen
Analysieren Sie Langsam- und Schnellschuss, Umschaltpunkte, Nachdruck, Vakuum und Werkzeugtemperatur gemeinsam. So lassen sich Parameterkombinationen erkennen, die mit Porosität, Kaltlauf, Gratbildung oder instabilen Zykluszeiten zusammenhängen.
LPDC: Temperatur und Druck präzise abstimmen
Bewerten Sie Druckrampe, Formfüllzeit, Metall- und Werkzeugtemperatur sowie Kühlbedingungen im Zusammenhang. Die Analyse unterstützt dabei, ein robustes Prozessfenster für ruhige Füllung und kontrollierte Erstarrung einzugrenzen.
Verfahrensübergreifend Ausschuss systematisch reduzieren
Priorisieren Sie Abweichungen nach ihrem statistischen Zusammenhang mit dem Fehlerbild. Vorschläge dienen als Ausgangspunkt für kontrollierte Versuche; Wirksamkeit und Maschinensicherheit sind immer vor Ort zu bestätigen.
Für höhere Anlagenstabilität und OEE entwickelt
Castella verbindet Qualitätsdaten mit Prozess- und Maschinenparametern. Dadurch werden wiederkehrende Muster sichtbar, die zu Nacharbeit, Ausschuss, ungeplanten Eingriffen oder längeren Zykluszeiten beitragen können.
1. Prozessdaten zusammenführen
Maschinendaten, Prüfresultate, Legierung, Werkzeugzustand und Schichtinformationen werden in einem gemeinsamen Kontext betrachtet.
2. Ursachen und Risiken bewerten
Die Analyse ordnet Einflussfaktoren nach Relevanz und zeigt, welche Zusammenhänge durch weitere Messungen oder Versuche bestätigt werden sollten.
3. Maßnahmen testen und standardisieren
Änderungen werden kontrolliert getestet, dokumentiert und erst nach technischer Freigabe in Standards oder Rezepturen übernommen.
